Tetradynamisch oder viermächtig nennt man in der Botanik diejenige Gruppierung von Staubgefäßen, bei welcher vier längere und zwei kürzere in einer Blüte vereinigt sind (stamina tetradynama). Dies findet statt in der Familie der Cruciferen, die im Linneschen System eine besondere Klasse (15) bildet und den Namen Tetradynamia tträgt. (S. Sexualsystem.) Teträder (arch.) heißt im weitern Sinne jeder ebenflächige Körper von vier Seitenflächen, mithin jede dreiseitige Pyramide; im engern Sinne der reguläre Körper, der von vier kongruenten gleichseitigen Dreiecken eingeschlossen wird Tetrasdrometrie heißt die Trigonometrie des T., in welher die Relationen unker den Bestandteilen des T. hetrachtet werden.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 582Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei