Ferme, f., frz., 1. Dachgebinde, Gebinde eines Dachstuhls; k. en arbalète, das Hängewerk; f. de eintre, die Gerüstrippe, Scheibe des Wölbgerüstes, f. à clefs pendantes, der zweisäulige Hängebock, f. une clefpendante, der einsäulige Hängebock; k. d'éechantillon, das Lehrgebinde; f. de remplage, das Leergebinde; f. maftresse, das Vollgebinde eines Dachstuhls, der Binder im Dachstuhl; k. seconde, der obere Bock im doppelten Hängewerk; assembler une f., ein Gebinde zulegen; fermes, pl., d'un Pachtgut. — 3. Hintergrunddekoration, Schlußgardine auf der Theaterbühne.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 311Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei