FeedOrtschick
VerkehrBau-Lexikon 1881

Ortschick, n. (Bergb.), eine in einem spitzen Winkel über oder auf einem Gang streichende Kluft. bYHrtschickig, adzj. (Bergb.), so heißt das mit dem Eisen gewinnbare Gestein. Oristein, m., 1. s. v. w. Grenzstein, s. d. Art. Lochstein. E2. s. v. w. dichter, gelber Thoneisenstein. — 3. s. v. w. Eckstein. — 4. Auch Ortschiefer, Ortziegel od. Anziegel, die am Ende od. Rand einer Dachdeckung befindlichen Schiefersteine od. Dachziegel, s. d. Art. Dachdeckung 1., Dachziegel 1. 2c. — 5. (Pflast.) s. v. w. Anfangstein. — 6. s. v. w. Artstein; s. Raseneisenstein. Ortstock, Oristemen, m., 1. s. Ortpfahl. — 2. (Bergb.) Pfählchen, um ein Ort der Grube lothrecht darüber zu Tage zu bezeichnen. Ortung, Oertung, f. (Bergb.), ein Punkt oder eine Linie zu Tage und ein dergleichen in der Grube, wenn sie seiger über einander stehen, bilden zusammen eine Ortung. . v. w. Flur, d. h. Feldflur, von anderen Fluren durch Oescheplatten, Grenzzäune, getrennt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 479Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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