
Shelf, s., engl., 1. Sims, Bret, Bort, Regalfach. — 2. Die Sandbank, Riff. — 3. (Bergb.) das feste Die Balgnase, Nase Shell-marl, Skell-Hmestone,; s., engl., Muschel⸗ Sh0 Shelly limestone, schaliger Kalkstein; s. kalkige Ge⸗ Sh0 steine o. Shelter s., open shed, s., engl., offener Schuppen, Schauer, Schutzdach. (Tischl.), eine Art Handsäge der engl. Tischler. (Bergb.), Wetterthüre Schild (s. d.). scheibe. Sbift, s., englisch,, Schicht, Tagewerk. to shift, tr.v., engl., 1eschiften (s. d.).— 2. Den Scherben verschießen. die Verschiebung, Fortrückung. engl., Sreichmodel. Shifting-pedestal, S8. engl. (Sägemasch.) Schiebelager, Wagen des Parallelogramms. Shifting-piece, s., engl., die Katze einer flie genden Fähre. Shilting-spanner, 8.) engl., der englische Schraubenschlüssel. engl., die Schmiege. Shin, 8., engl., die Stoßschiene, Stoßlasche. Shingle, s., engl., shindle, altenglisch, die Schindel. geschindelt, mit Schindeln gedeckt. rauchschiffchen. Ship-building, s., engl., Schiffbau. ship-Wright, s., eng.,ñ Ship-mill. s., engl., Schiffmühle. Shipping-molo, s., engl., der Molo, Ladedamm. knag to shodar, v. tr., engl., schürfen. kenge Shoe, 8., engl., Schuh, s. Pfahlschuh, Hufeisen etc. 8 Shoot, s., engl., der Seitenschub. schre to shoot, v. a., engl., 1. Sprengschüsse wegthun, s. d. Art. Sprengarbeit. — 2. Die Fuge stoßen, ein Bret Sent säumen, fügen. Shop, 8., engl., 1. Werkstätte. — 2. Verkaufslokal, tau. shop-front, shaw-Window, Schaufenster. SũI SIELIOTHEK duldering-piece, s., engl., Knagge, Konsole. Oulder-tree, s., engl. (Zimm.), Achselband. hredding, 8., engl., 1. (Hochb.) Knagge, bes. Pfettenge. — 2.(Schiffb.) Tasche, Verdoppelung an Planängen. hrine, s., engl., 1. Schrein, Tabernakel, s. Heiligenein. — 2. Tabernakelförmiges Grabmal. hrinkage, shrinking, 8. engl., das Schwinden, len; s.-measure, Senkmäß, Schwindmäß. hroud, 8. engl., 1. Lenkseil. — 2. (Schiffb.) Want⸗ — 3. Auch croud, altengl., Krypta. hunt, shunting, s., engl. (Eisenb.), die Weiche. iglit / mothes 188456d4/020/ ek Heidelberg DFC nut, engl. (Schmied), die Schweißstelle. utter, s.,engl., 1.Laden, Flügel eines Altarschreins, ütze. — 2. Spund, Vorsetzer. autting, s., engl., 1. (Schloss.) das Schließbeschläge. „(Schmied) das Zusammenschweißen. amesischr Gauweise. Siam umfaßt zunächst das im rn Sinn Siam genannte Flußgebiet des Menam, in weiteren Sinn auch einen Theil des Laosgebietes größten Theil von Kambodscha und den mittleren der Halbinsel Malakka. Die Bauwerke aller dieser St repräsentiren eine Entwickelung, nach deren Stadien einzelnen Gruppen zu betrachten sind. I. Wohl die ältesten, allerdings auch die mindest z reichen u. umfänglichen Reste früherer thek Heidelberg IDI hnten, dann von den Malayen zurückgedrängt wurden älte eit 1777 dem Reich Siam tributpflichtig sind. —In der Bra ten Laoshauptstadt Wieng-Schang stehen noch Trümmer vie niger Pagoden (hier Prachadi gen.), Klöster (Wäts) und He ibliotheken, sowie des Königspalastes, alle der Sage nach ver v. Chr. erbaut, aber wohl später, bei Einführung des ren Brahmaismus von Malakka her u. des späteren ahmaismus und Buddhismus von Pegu u. Siam her elfach verändert. Der Palast hat dicke Mauern, abe olzsäulen; die Pagode des königl. Wat Pha-Keoistan de rmuthlich alten (gemauerten) Theilen mit Glasplatte ausgelegt, hat aber hölzerne Giebel mit feinem Schnitz werk. Der etwas kleinere Tempel des Wat Si-Saket ist noc unverletzt; aber Abbildungen fehlen u. die Beschreibunger der engl. u. franz. Reisenden sind unklar. Kurz nach Ein führung des älteren Brahmaismus, d.h. aus dem 2. Jahrh n. Chr., mag das Wat Phu bei Lao-Bathack (Bassak datiren, der einige Verwandtschaft mit den Bauten des alten Kambodscha (s. u.) zeigt. Ein zu 1000m. aufsteigender Felsen ist als Kern des Bauwerks benutzt, welches in vielfachen Terrassen über einander emporragt; eine unter den diese Terrassen verbindenden Freitreppen hat 150 Stufen. Nähere Aufnahmen fehlen auch hier, einen Begriff von der Formgebung giebt Fig. 3185. Seit dem Eindringen malayischer Kultur sind die Holzbauformen bis jetzt, der gebirgigen Natur des Landes entsprechend, mit hohen worden, wie Fig. 3186, ein Fest-Königs (richtiger Statthalters) Einführung des Buddhismus hohen Aufbauten der Pagoden Formen, welche gemäß der umgewandelt wurden; auch Bogendächer ist ostindischem Einfluß zuzuschreiben. Dem so entstandenen Formenystem gehören die kleinen Bethäuser der Bonzen an, s. Fig. 3187. II. Malayischen Einfluß dokumentiren, wie schon sub Lerwähnt, zahlveiche Umänderungen alter Bauten, sowie neuere Bauten im Laosgebiet, doch auch in allen Theilen des weiten Reiches. Ueber die Formen derselben s. Malahyische Bauwerke. Perioden für die Einführung u. Ausbildung dieser, den Wohnhausbau durchweg beherrschenden Manier lassen sich bis jetzt für Siam noch nicht bestimmen. III. In Kambodscha finden sich die großartigsten Reste der Zeit, in welcher die Kambodschaner sich mit den Pegus und Mons in die Herrschaft über Hinterindien theilten. Zuerst finden wir zu Angkor, einst Hauptstadt des Reiches von Kambodscha, eine bedeutende Ruinengruppe, Nakhon od. Nokhor gen., zu der man auf einer alten Heerstraße u. über mehrere Brücken gelangt, deren eine bis 107 m. Länge u. 15 m. Breite, 29 Oeffnungen zwischen 30 Pfeilern hat, welche durch überkragende Steinschichten bedeckt sind, u. um 400 u. Chr. (genau im Jahr 1623 der Sakkharat, d. h. der älteren Zeitrechnung, die um 1200 v. Chr. beginnt) gebaut sein mag, wo laut Inschrift der Haupttempel begonnen wurde; eine andre Brücke ist gewölbt u. stammt aus einerzweiten Bauperiode, in welcher nach den Chronisten die Stadt Inthanannten die Brahmanen die jedoch Nakhon-Tom. Die Erbauung in das Jahr 1500 der Ehr. mit dem Tode Sakiah Bauweise) beginnt, also um 1050 Tempelkloster vorgenom-Wät genannt, liegt in einem halben engl. Meile Seitenlänge, u dessen westlichem Haupteingang, s. Fig. 3188, eine der Bricl von 2285 200 0 Länge über einen künstlichen See un führt. In der ersten Hälfte des Temenos liegen Bassins To (Sras), Priesterwohnungen, kleine Tempel'e. in der zweiten Hälfte aber erhebt sich zwischen zwei Palmenhainen ho. der Hauptbau, das eigentliche Kloster, auf einer Terrasse ist von 248 m. Länge und 180 m. Breite bei 15 m. Höhe, die der rings von Kolonnaden, mit Thürmen, Kuppeln u. s. w. äiP‚S‚S‚S‚S‚S...⸗⸗ eingefaßt ist. Durch das Hauptportal eintretend, ist man in einem von Kolonnaden in Kreuzform durchzogenen Hof, mit Bassins zu religiösen Bädern und 2 Tempeln. Hier nun erhebt sich (s. Fig. 3189) eine zweite Terrasse von 197m. Breite und 134 m. Tiefe zu 30 m. gegen das Außenniveau. Auch diese ist von Kolonnaden umzogen und auf ihr steigt die dritte Terrasse zu 60 m. empor, welche den eigentlichen Tempel trägt, der über der Mittelkreuzung zwischen 4 länglichen Höfen eine Kuppel von 75 m. Höhe, auf jeder Ecke eine solche von 46 mn. Höhe trägt. Gemahnt die Durchkreuzung und Umgebung der Höfe mit Kolonnaden und die Besetzung mit hohen Kuppeln an die dschainistischen Bauten (s. das.) Vorderindiens, die terrassenförmige Steigung aber an die aztekischen und toltekischen Bauten (s. d.) Amerika's, so wird letzte Erinnerung noch lebhafter durch die eigentlichen Architekturformen. Als Probe der letzterengeben wir außer den Ansichten in Fig. 3188 bis 3192 noch einige Details, u. zwar in Fig. 3193 eine Partie der Säulenhalle im eigentlichen Tempel, deren Säulen sich von den viereckigen Pilastern der Außenseite und Vorhöfe u. den runden Säulen der in der Mittelachse die Höfe durchschneidenden Hallen durch die reiche Verzierung



