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Sport & SpielBrockhaus 1882

Krakowiak heißt der Nationaltanz des krakauer Landvolks, zu dem eine eigentümliche melancholische Melodie im Zweivierteltakt gespielt wird. Der Tanz beginnt damit, daß das anführende Paar ein kurzes, zweizeiliges Lied singt, einen momentanen, oft scherzhaften Einfall, der häufig an ein Bild aus der Natur anknüpft. Das poln. Volkslied hat sich meist an diese Melodie angeschlossen und die K. sind in großer Menge durch ganz Polen verbreitet. rakusen hießen während der poln. Revolution von 1830 die Reiterregimenter, welche sich aus Freiwilligen in den einzelnen Wojwodschaften bildeten und dann der Linie beigefügt wurden. Ihre Anzahl betrug etwa 8000 Mann. Auch im Kriege von 1812 gab es K.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 567Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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