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ErdkundeAfrika Hand-Lexikon 1885

Harakta, grosser Volksstamm auf dem Hochplateau der alger. Prov. Constantine, in den weiten Ebenen um Ain-Beida. Er zerfällt in mehrere Teilstimme, gehört eigentlich zu der grossen Völkerschaft der Hawara, ist aber stark mit arabischen Elementen durchsetzt, und zählt im ganzen 33000 Köpfe, die über 496082 ha verstreut sind. Sie wurden 1870 in die folgenden 20 Duars gesondert: Ain-Babuch, Ain-Diss, Ain Snob, Ain-Thuila und Ksar-el-Kebb, Ain Situn, Baghai oder Barai, Bu-Hauch oder El-Hammamra, Dalah, Fkrina, El-Goure, Guern-Amar, El-Hassi, El-Mechtal oder Meskiana, Medfun, Mesluln, Muladhein, Mtussa, Uled Nini, Uessah, Rahia, Ras-Zebar, Sidi-Regheiss, Terraguelt, Tusseline, El-Zerg oder Ued-Cherf. — ImNordosten von Batna, in der fruchtbaren Ebene vor Mader und.an den Ufern desSalz-SeesDjendeli, wohnen die H.-el-Mader, welche in die vier Duars: Herman, Uled-Atsman, Uled-Budjemah und Uled-Said, zerfallen. — Die Harakta-Djerma-Guebala, 10 km nordöstl. vom Batna-Flusse, bilden seit 1865 einen Duar, desgleichen westlich von ihnen die H.-Djerma-Dahra.

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 539Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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