Stichwort

Wissen aus alten Lexika

Alaun

5 Einträge in 2 Lexika – im Originalwortlaut

NaturlehreBrockhaus 1882

Alaun nennt man in der Chemie eine Klasse von isomorphen Salzen, deren Zusammensetzung der empirischen Formel R. M. (XOI)24 Ha O entspricht, worin K 1 Atom der Metalle Kalium, Natrium, Lithium, Ammonium, Cäsium…

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 320
NaturlehreBrockhaus 1882

Alaun, gebrannter (Alumen ustum), pharmaceutisches Präparat, ist wasserfreier Kali-Alaun. Der krystallisterte A. enthält 45,5 Proz. Krystallwasser, welches bei höherer Temperatur entweicht. Zur Darstellung soll der…

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 323
NaturlehreBrockhaus 1882

Alaun, kubischer oder römischer, der namentlich in frühern Zeiten in großen Mengen vom Kirchenstaat exportiert wurde, unterschied sich von dem gewöhnlichen dadurch, daß er zum größern Teil aus würfelförmigen Krystallen…

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 324
NaturlehreBrockhaus 1882

Alaun, poröser. Der konzentrierte A. bietet bei seiner Verwendung den Übelstand, daß er wegen seiner dichten Beschaffenheit sich langsam in Wasser löst. Um diesem abzuhelfen, wird, namentlich für amerik. Papierfabriken…

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 324
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Alaun, m., frz. alun, m., engl. alum, aus dem Lat. alumen, dieses aus dem Griech. ½n (Salziges). Der A. OELBERG O Universitatsbibliot gehört seiner chemischen Natur nach unter die Doppelsalze, und wird von einer…

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 72