Stichwort

Wissen aus alten Lexika

Bast

5 Einträge in 4 Lexika – im Originalwortlaut

HeilkundeBrockhaus 1882

Bast war früher in der Anatomie der Pflanzen die gewöhnliche Bezeichnung für denjenigen Teil des Gefäßbündels oder des Gefäßbündelringes, in welchem die Eiweißstoffe oder Plasma leitenden Clemente, die sog. Siebröhren…

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 545
Sitten & ModeFrauenzimmer-Lexicon 1715

Bast, Ist ein schlechter und leichter, glatter, einfärbigter Taffet, dessen sich das Frauenzimmer zum Unterfutter und Auffschlagung ihrer Kleider zu bedienen pfleget.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 187
PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Bast, m., seltener n., frz. liber, livret, m., engl. bast (Bot.), innere zarte Rinde zwischen Borke u. Holz; sie besteht aus den Bastgefäßen der Gefäßbündel, deren Zwischenräume mit Zellgewebe (Parenchym) ausgefüllt…

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 274
PflanzenreichRitter-Exercitien-Lexicon 1742

Bast, Von denen stehenden Eichen, Büchen, Erlen, Bircken, Linden und andern nutzbaren Bäumen Bast zu machen, ist in den Forst-Ordnungen verboten, sondern es soll solches nur von dem bereits angewiesenen und gefälleten…

Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 128
Sport & SpielRitter-Exercitien-Lexicon 1742

Bast, Wird von den Jägern das rauhe Häutlein genennet, welches dem Hirsche und Rehe-Bock um sein neu aufgesetztes Geweih oder Gehörne wächset, ehe solches zur Vollkommenheit gelanget; da denn der Hirsch sowohl als der…

Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 128