Schweiß, Heisset in denen Küchen so viel als das aufgefangene Blut von Gänsen, Hünern, Tauben, Enten, etc.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1824
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Schweiß, Heisset in denen Küchen so viel als das aufgefangene Blut von Gänsen, Hünern, Tauben, Enten, etc.
Schweiß, m. I. Der Zustand des Eisens, wenn es in großer Hitze weich zu werden beginnt, so daß die Schlacken zerfließen, das Eisen selbst aber noch nicht schmilzt. — 2.(Salzw.) die aus Schwitzquellen hervorquellende Söle.
Schweiß, Nennen die Jäger das Blut der wilden Thiere, daher heisset Schweissen bey ihnen so viel als Bluten.