Clusia, Ein sehr schamhafftes Frauenzimmer und Tochter des Königs Tusci, welche der Käyser Torquatus, so gegen selbige entbrandt war, von dem Tusco zur Gemahlin begehret, weil er aber selbige nicht bekahm, ließ er die Stadt bestürmen-Clusia solches ersehend, stürtzte sich von einen Thurm herunter, weil aber der Wind sich in ihre Unterkleider verfangen, fiel sie sonder Schaden und Verletzung auf die Erde.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 363–364Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0