Geilheit, Denen Medicis Salacitas genannt, ist bey denen Weibes-Bildern eine continuirliche Begierde und steter appetit nach dem Liebes-Werck, so von einer hitzigen, safftreichen, zärtlichen und wollüstigen Structur derer Theile des Leibes herrühret, und sie dahero immer mehr und mehr zur Wollust anreitzet.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 641Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0