Hippe oder, Hippo, Eine Tochter des Chironis Centauri, ward auf dem Berge Pelio, als sie sich mit Jagen belustigte, geschwächet, und weil sie aus Furcht ihrem Vater unter die Augen zu gehen sich nicht wieder getrauete, erbarmten sich die Götter über selbige, und verwandelten sie, wie die Fabeln wollen, in ein Mutter-Pferd, so hernach mit unter die Gestirne gesetzet worden. Sie soll zugleich in der Natur wohl erfahren und gelehrt gewesen seyn, daher sie auch den Æolum in Naturalibus unterrichtet. Vid. Clem. Alexand. Stromat. 1. & Cyrillus L. IV. contra Julian.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 821–822Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0