Jambe, Ein kleines altes Weiblein und Magd der Metaniræ; wuste, wie die alten Fabeln melden, dermahleinst der Göttin Ceres, als sie sie sehr bestürtzt und traurig fand, solche lächerliche Mährlein in einer gewissen Art Verse (so nach ihrem Nahmen auch die Jambische benennet wird und welche sie soll erfunden haben. Vid. Gyrald. in Histor. Poetar. p. 1039.) vor zu erzehlen, daß die betrübte Göttin überlaut darbey zu lachen angefangen, und allen vorigen Schmertz darüber vergessen. Scaliger ist gantz anderer Meynung. Vid. Lib. I. Poetie. l. 1. c. 54. p. 133.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 918–919Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0