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GeschichteFrauenzimmer-Lexicon 1715

Königin Benigna, eines Predigers Tochter aus dem Joachimsthal, welche Anno 1623. in das Fürstl. Frauenzimmer zu alten Stetin auffgenommen worden. Sie hatte einen Prophetischen Geist, und viel wunderbahre Entzückungen, so D. Fabritius Anno 1629. in einem eigenen Historischen Bericht von ihr berühret, dergleichen auch man in dem Theatro Europæo Tom. II. p. 126. findet. Ræthelius in seiner Morgenröthe p. 128. hält sie vor eine verdächtige Weibes-Person, und zehlet sie mit unter die Schwärmerinnen. Vid. Feustkings Gynæc. Hæretic. Fanatic. p. 404.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1070Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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