Irmentrude, Des Grafens von Altorff aus Provence Gemahlin, gebahr 12. Kinder auf einmahl. Wovon sie eilffe davon verbergen und heimlich wegtragen lassen wolte. Zu allem Glück aber begegnete der Graf derjenigen Frau, so sie ins Wasser tragen solte, und weil selbige auf befragen, was sie in dem Korbe hätte, ihm zur Antwort gab, sie wolte junge Hunde in das Wasser tragen, muste sie selbige wieder ihren Willen aufweisen, und dem Grafen solches Geheimniß verrathen. Worauf er diese seine 11. Kinderlein heimlich einer gewissen Frauen aufzuerziehen übergab, und als sie ein wenig erwachsen waren, selbige alle mit einander seiner wunderlichen Gemahlin vorstellte, und ihr selbige wieder übergab, weßwegen diese Familie, zum Angedencken dieser wundernswürdigen Begebenheit, biß dato noch den Nahmen der Welffen führet.