Pathen-Zettul, Heissen diejenigen in Kupffer gestochenen oder radirten abgedruckten Blätter, auf Knäblein oder Mägdlein eingerichtet, und mit allerhand glückwünschenden Reimlein gezieret, worein die Gevattern das Geschencke oder Pathen-Geld mit Unterschreibung ihres Nahmens, einzuwickeln und zu versiegeln pflegen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1447Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0