Röckgen, Heisset denen Weibes-Bildern in Sachsen ein aus Damast, Estoff oder andern seidenen auch halb-seidenen Zeugen, Tuch oder Cameelhärnen auch wollenen Zeugen geschnittener und verfertigter Ober-Habit, hat einen Manteau-Ermel, geschobenen und in Falten gelegten gesteifft- und ungesteifften Leib und angesetzte lange Schösse, so die bürgerlichen Weiber und Jungfern zu tragen pflegen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1653–1654Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0