Sempronia, Eine zwar gelehrte doch aber auch ihres geilen und wollüstigen Lebens sehr verdächtige Römerin; Sie war von guten Geschlechte und schöner Gestalt, darbey von tapffern und behertzten Gemüthe, und verrichtete viele kühne und männliche Thaten, verstund die Griechische und Lateinische Sprache, konte überaus lieblich singen, zierlich tantzen, und machte einen netten Vers. Vid. Henr. Corn. Agrippam in Lib. de præstantia Sexus fœm. l. 2. c. 19. Menagium in Lection. Italic. p. 60. & Andr. Hondorff. in Promptuar. Exemplor. f. 120. b.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1838Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0