Sophia, Marggraffs Procopii in Mähren Tochter, und Bogislai VIII. Hertzogs in Pommern Tugendhaffte Gemahlin, so ein rechtes Muster der Klugheit und verständiger Haußhaltung gewesen; sie soll auch noch in ihrem höchsten Alter mit ihren Händen täglich gearbeitet, und bey selbiger öffters diese Reime wiederhohlet haben:
Nicht bethen, gern spatzieren gehn, Vorm Fenster und dem Spiegel stehn, Viel geredt und wenig gethan, Mein Kind! da ist nichts fettes an.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1858–1859Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0