Tütsch-Mütter, Heissen diejenigen Weiber und guten Bekandten, von einer Braut oder Sechswöchnerin, so in die Kuchen-Kammer gestellet werden, um die Geschenck-Kuchen, oder bey Kindtauffen die Pfannen-Kuchen darinnen auszutheilen, süsse Kannen anzumachen, und die Gevattern mit bedienen zu helffen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2053–2054Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0