Woll-Rad oder Woll-Gestelle, Heisset dasjenige höltzerne Gestelle, worauf das Weibesvolck die Wolle zu spinnen oder zu drehen pfleget, ist sonst fast wie ein Spinne-Rad, mit einer Spuhle, Flügel, Stroh-Filtz und Spindel versehen, iedoch sonder Wocken.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2133Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0