Equites ordinis Elephantini, Der Elephanten-Orden in Dänemarck, ist vom König Canuto IV, als er in eigener Person 1190 wider die Heyden zu Felde zog, gestifftet, und von Friderico I oder Christiano I vollends zu Stande gebracht worden, als dessen Printz, Johannes, 1458 mit Churfürst Ernesti, zu Sachsen, Tochter, Christinen, zu Lunden in Schonen vermählet wurde. Das Hals-Band bestund vor diesem aus wechselsweise in einander geflochtenen Elephanten und Anckerförmigen Creutzen, an welchem das Bildniß der Mutter Gottes hieng, die mit Sonnen-Strahlen gecrönet war, u. das Jesus-Kind auf den Armen hielt. Heutiges Tages tragen diese Ritter an stat des vorigen Marien-Bildes bey grossen Solennitäten, nebst ihrem besondern Ordens-Habit eine güldene Kette, daran immer ein Thurm und ein Elephant wechselsweise an einander gefüget. Ausser solchen Solennitäten aber tragen sie nur einen weiß emaillirten Elephanten auf einem grünen Rasen stehend, der auf dem Rücken ein silbern Thürmlein hat, und mit 5 Diamanten in Form eines Creutzes versetzet ist, an einem blauen Bande von der lincken Achsel gegen die rechte Seite. Uiber dieses haben die Ritter einen acht-eckigten silbernen Stern auf der lincken Brust, in dessen Mitte ein silbern Creutz im rothen Felde zu sehen. Die Churfürsten, wie auch andere Hertzoge von Sachsen, sind wegen der nahen Schwägerschafft mit dem Königl. Dänischen Hause, gemeiniglich mit diesem Orden beehret worden, und kan selbigen heutiges Tages keiner erlangen, als der schon eine Zeitlang Ritter von Dannebrog gewesen.