Rumpiren, Heißt in der Fechtkunst seinem Contrepart den Degen aus der Faust brechen, und ihn solcher Gestalt wehrlos machen. Es geschiehet solches auf vielerley Art, worzu aber eine grosse Fertigkeit gehöret, in deren Entstehung das Rumpiren mehr zum Schaden als Vortheil gereichet.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 2011Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0