Uso, Usus, Jst in der Music 1) eine solche Ausübung, welche nicht durch Regeln und Anweisung, sondern aus der Gewohnheit erlangt wird. 2) Derjenige Theil der Melopœïæ, welcher den Componisten anweißt, wie die Klänge auf einander folgen, und in was für Stellung sie stehen können und sollen, daß eine gute Melodie hervorgebracht werde.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 2291Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0