Hydrographie (ch), d. h. wörtlich Beschreibung des Wassers, hat als ein Teil der physik. Geographie die Physik des Wassers der Erdoberfläche überhaupt zum Gegenstande und wird dann auch wohl Hydrologie (Wasserkunde) genannt. Als ein Teil der beschreibenden Geographie beschäftigt sie sich teils mit der Beschreibung der Landgewässer, der Quellen, Tart und Seen, und unter hydrographischen Karten versteht man alsdann nichts anderes als Flußkarten, teils mit der Beschreibung des Meers, des Oceans, welche jedoch auch den besondern Namen Oceanographie er-Bee hat. Der Peer= aber bezeichnet H. die eschreibung der Meere mit Rücksicht auf alles dasjenige, was für die Nautik oder Schiffahrtskunde von Wichtigkeit ist, namentlich insofern die Anfertigung von Seekarten und darauf bezüglicher Tabellen auf ihr beruht. In Frankreich und andern Ländern heißen daher Navigations- oder Schiffahrts⸗ und Steuermannsschulen auch b seit M. F. M Schulen. Die neueste Zeit at seit M. F. Maurys epochemachenden Arbeiten namentlich durch die wichtigen Forschungen des engl. Schiffs Challenger, des deutschen Schiffs Gaelle und des amerik. Schiffs Tuscarora große sortschritte in der H. des Meers gemacht. Für eine genauere Kenntnis der Flüsse, ihrer Schiffbarkeit und ihrer Kanäle ist Band 15 der „Statistik des Deutschen Reichsv (Berl. 1876), die deutschen Wasserstraßen enthaltend, von Bedeutung; für die Tiefseeforschung sind Die Annalen der H.v und die Berichte im „Geogr. Jahrbucho wichtig. Imachenmanmtrei ier, eine Art Papier auf welches man mit reinem asser schreibt, wodurch schwarze oder blaue Schriftzüge wie von Tinte hervorgebracht werden. Dasselbe ist ein gewöhnliches Schreibpapier, das mit Galläpfelabsud, resp. einer Auflösung von Blutlaugensalz getränkt und nach dem Trocknen mit höchst feingepulvertem, weißcalciniertem Eisenvitriol eingerieben ist.