FeedImatra
ErdkundeBrockhaus 1882

Imatra, Wasserfall in Finland, etwa 65 km nördlich von Wiborg, nicht weit von dem Ausfluß des Wuoksenstroms aus dem Saimasee. Der Strom, dessen oberer Teil mehr als 200 m breit ist, wird zwischen den Granitfelsen zu nur 45 m Breite zusammengepreßt und fällt auf einer Länge von 700 m mehr als 30 m, davon 10 m völlig senkrecht. Der Fall ist also nicht eigentlich durch seine Höhe oder Breite bedeutend, aber die gewaltigen Wassermassen, welche tobend zwischen den steilen und von dem Druck des Wassers zitternden Felsenufern hinabstürzen, machen einen überaus mächtigen Eindruck.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 546Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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