FeedAnaleptika (grch.)
HeilkundeBrockhaus 1882

Analeptika (grch.), Erquickungsmittel, flüchtige Stärkungsmittel, nennt man in der Medizin diejenigen uüchtigen Reizmittel, welche, in kleinen cnelw genommen, die gesunkene Lebensthätigkeit schnell wieder zu wecken und zu erheben im Stande sind. Sie verbreiten sich schnell im Blute und wirken als Reizmittel auf die Nervencentra. Dahin gehören die Atherarten, Moschus, Ammoniak, Kampfer und die ätherischen Ole, der Wein und der mit balsamischen, aromatischen und bittern Pflanzenstoffen geschwängerte Alkohol. Letztere heißen auch herzstärkende Mittel (Cardiaca). Ihre häufigste Anwendung finden die A. gegen Nerveneiden, gegen verschiedenartige Schwächezustände und insbesondere gegen den sog. Collaps (s. d.).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 599Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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