abteufen, akt. Z. (Bergb., Brunnenb.), frz. foncer, avaler, faire une descentée, creuser un puits, engl. to sink, to déeepen, für absenken, ausgraben od. tiefer machen; erfolgt 1. im schwimmenden Gebirge: a) durch Abtreibearbeit; b) durch eigentliche Senkschächte; 2. für donlägige oder tonnlägige Schächte treibt man entweder ein Sitzort voraus, um das Fallen zu untersuchen (bei Steinkohlenflötzen), oder man teuft zwei gepärte Schächte ab, 12 bis 16 m. von einander entfernt. 3. für gebrochene Schächte durch Anschließen des seigeren an den flachen Theil. [S.]
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 27Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei