FeedAchselband
BaukunstBau-Lexikon 1881

Achselband, n., Schulterband, n., Tragband, oberes Winnelband, Stützband, Kopfband, n., Bug, m., Büge, f.(Zimm.), frz. aisselier, esselier, gousset, m., Epaule, f., étable f., engl. brace, bracket, shouldertree, upperstrut, Winkelband, welches eine Säule mit dem darauf ruhenden Rahmstück, Balken od. dergl. verbindet; s. auch d. Art. Band Ib. üchseln, frz. rétirer le tenon, épauler le tenon, auch ärelu, echseln geschrieben (Zimm.). Wenn ein Holz a, in Fig. 63 u. 64, ganz am Ende eines andern bein dasselbe eingezapft werden soll, so ́würde das Zapfenloch, wenn man dem Zapfen e seine ganze Breite ließe, an einer Seite offen sein; daher nimmt man von dem Zapfen an der betr. Seite etwas weg und macht das Zapfenloch entsprechend kürzer, so daß es nach dem Ende des Holzes hin noch eine Brüstung, Achsel, behält, an welche sich die entsprechende Seite, des die gerade od. schiefe Achsel od. der Ecksel des Zapfens, anlegt. Vgl. d. Art. Achsel. Diese Verrichtung nennt mam ächseln, den Zapfen geächselt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 43Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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