Ange, f., frz. regayure, f., Angen oder Flachsschäben, die holzigen Theile, welche beim Brechen des Flachses abfallen, mengt man unter den geschlagenen Lehm; sie thun wegen ihrer geringeren Glätte bessere Dienste als die häufiger hierzu verwendete Gerstenspreu. Den Zweck dieser Vermischung s. unter Lehm.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 99Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei