Anschrot, m., Anschrote, f. (Schrot, Selbende, Salband, Sahlbande, n., Salleiste, Kante, Egge, k., Leistenwurf vom selvage, list, ital. vivagno, span. orillo. Wenn eine Thüre oder Fenster nicht dicht genug schließt und deshalb den Luftzug nicht gut abhält, so thut man wohl, die Kanten derselben, bes. am Anschlag, mit Tuchanschrot zu benageln, welcher die Fuge ausfüllt, ohne ein Klemmen der Thüre herbeizuführen, da er sehr weich ist.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 120Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei