FeedAufqualm
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Aufqualm, m., 1. Stauwasser. — 2. Das Wasser, welches durch den Damm geht, daher aufqnalmen, pass. 3., frz. suinter, engl. to oo0½e, s. v. w. durchsickern. nufquellen, pass. 3., 1. frz. sourdre, jaillir, engl. to swell, ital. rigonfiare. Fast alle vegetabilischen Stoffe haben das Eigenthümliche, daß sie durch Naßwerden bes. in Breite u. Stärke vergrößert werden; dies nennt mama. In vielen Fällen wird diese Eigenschaft in der Technik benutzt, in vielen aber auch ist sie sehr hinderlich. Infolge dieses Stärkerwerdens werden die Seile und Taue beim Naßwerden dichter, dadurch die Windungen flacher u. die Taue kürzer als vorher. — 2. A. d. Bodens, s. Anschwellung 2 und aufgehen 2. — 3. (Bergb.) A. des Liegenden, s. Sohlendruck.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 187Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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