auftakeln, akt. Z., frz. agréer, gréer, garnir, engl. to0 rig (Schiffsb.), ein neugebautes oder kalfatertes, zuvor abgetakeltes Schiff mit allem Tau-u. Takelwerkausrüsten. nuftheilen, intr. Z., gleiche Theile auf eine Linie antragen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob die Theilung gerade aufgeht oder nicht. nustiefen, akt. Z. (Schloss. etc.), frz. emboutir, engl. to chase, to emboss, Figuren oder Zieraten in Metalle mittels dazu geformter Hämmer, Auftiefhämmer, frz. marteau de la bouterolle, engl. drivinghammer, u. passender Matrizen einhauen, bes. aber, Blei kalt auf kleinen Amboßen (Untersetzern) schlagen, auch den Metallen, bes. Blechen, mit kleinen Hämmern verschiedene Wendungen geben, Buckel hineintreiben re.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 189Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei