ausstreichen, 1. intr. 3.(Bergb.), von einem nach außen sich enden, zu Tage auslaufen. — 2.KFakt. Z., frz. Poucher, étouper, engl. to daub, to stop, eine Vertiefung durch Hineinstreichen mit etwas ausfüllen, z. B. eine Fuge mit Mörtel, ausgesprungene Stellen der Fourniere mit Kittre. — 3. Innen anstreichen, z. B. ein Zimmer. — 4. Farbe recht sorgfältig breit machen u. gleichmäßig vertheilen. — 5. s. Art. Ausstrich.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 202Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei