Beileisen, n., eigene Art des geschmiedeten Stangeneisens, aus welchem bes. Aexte u. Beile verfertigt werden. Es kommt in zwei Formen in den Handel: 1. als Schrot, breit u. dünn, dient zu Mühläxten u. Breitbeilen; 2. in Stäben, auch schwacher Schrot gen., die zu Aexten u. Handbeilen dienen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 326Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei