Besetzer, m., Besatzeisen, n. (Minenb.), frz. ker m. à bourrer, engl. tamper, ein ca. 1m. langer und 0,½ m. starker, schwach konischer Eisenstab, an dessen einer Seite eine Längsnuth zur Aussperrung des Leitfeuers ausgeschnitten ist; dient zum Besetzen (s. d. 4.) der Bohrlöcher.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 357Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei