Bleihülse (auch Bleistiftshülse), f., 1. messingenes Röhrchen, 10—15 cœm. lang, an beiden Enden geschlitzt und mit verschiebbaren Ringen versehen, um kleinere Bleifedern darin einzuklemmen; neuerdings ungeschlitzte Röhre, an einem Ende mit Knopf, am andern Ende mit einem Schraubenmutterschnitt versehen, um den Bleistiftstummel einzuschrauben; nach Erfindung von Architekt Bachmann in Leipzig. 2. Einsatzstück zu einem Zirkel, zu demselben Zweck, um sichtbare Kreise mit Bleistift beschreiben zu können.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 411Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei