Boye, f., frz. bouée, engl. buoy, s. v. w. Boje; vgl. dies sowie die Art. Baake, Ankerboye, aufboyen etc. Die Boye besteht in der Regel aus einem kegelförmigen Holzgefäß, welches, mit eisernen Reifen u. Ketten umgeben, zu gleicher Absicht wie die Baake im Wasser an Ankern od. dgl. befestigt wird u. dann mit dem breiten Ende an der gefährlichen Stelle über das Wasser emporragt; die Rettungsboye besteht meist aus Kork.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 464Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei