Bunze, m., Bunzel, f., Bunzen, Punzen, m., 1. frz. ciselet, m.„engl. graving-tool, tracer, Meißel, Stichel der Graveure und Eiseleure. — 2 Auch Treibbunze genannt, frz. poingon, m., engl. punch, puncheon, gut verstählter Stift od. Stempel, dient zum Bunzeniren, d. h. um erhabene oder vertiefte Figuren in Metall zu treiben, oder gegossenen u geschnittenen Figuren nachzuhelfen: die Bin sind je nach Gestalt der durch dieselben hervorgebrachten Erhöhungen verschieden benannt, z. B. Augenb., Rundb. Hohlb., Körner, Halbmond, Durchschlag etc. — 3. Geländerdocke.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 552Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei