Boston, ein Gesellschaftsspiel, das unter vier Personen mit der vollständigen franz. Karte espielt wird. Jeder Teilnehmer empfängt in zwei Wurfen 13 Blätter, und die Vorhand besümmt aus einem vorgemischten zweiten Spiele durch Abheben und Aufschlagen des untersten Blattes die abester oder a-tout-Farbe. Die derselben verwandte, z. B. Coeur, wenn Carreau aufgeschlagen wurde, heißt die Gutev, die ihr entgegengesetzte, also in diesem Falle H und Trefle, die aschlechter Farbe. Wer das piel behält, verpflichtet sich durch Ansagenv, entweder gar keinen Stich zu machen (Misere in verschiedenen Arten, darunter Revolution, wo die Gegner ihre Karten aufdecken und sich offen untereinander beraten), oder bald allein (Solo), bald unter Aufrufung eines um (Whist) möglichst viele Stiche zu machen. Zum Gewinnen sind hier wenigstens 5 Stiche (Boston) erforderlich; 6 Stiche heißen Grand-B., 7 Independance, S Grand-Independance, 9 Philadelphia, 10 Grand-Philadelphia, 11 Souveraine, 12 rand-Souveraine, 13 Concordia. Das von der Vorhand angesagte niedrigere Spiel kann durch den zur Linken folgenden Teilnehmer mittels Erbieten zu einem hohern übernommen werden. Die einzelnen Karten haben dieselbe Geltung wie bei dem Whist, wie denn überhaupt der innere Gang des B. diesem ähnelt. Gewinn und Verlust berechnen sich nach der Art der ewählten Tour, desgleichen, wenn nicht Misere r spielt wurde, nach der Farbe. Wegen der vielen Tabeid zu beobachtenden Vorschriften hat man eigene abellen, welche die für jede Spielart zu fordernde —v von Marken (üches) angeben. Das Spiel tammt aus Nordamerika und führt seinen Namen nach der Stadt Boston, dem Wohnorte Franklins. Als letzterer nach Frankreich kam und hier das Interesse an der amerik. Revolution rege ward, fand auch das amerik. Spiel, dessen Kunstausdrücke sich auf jene Begebenheit 4½½• unter den gebildeten Ständen Eingang. 00 t es dem B. auch an charakder reichen Abaer so ist es doch immer noch wegen der reichen Abwechselung in seinen Formen, Chancen und Gewinnen ein beliebtes Spiel.