Canuo (Alonso), berühmter span. Maler, Bild-Imgef und Architekt, den pan. Michel ngelo und den Gründer der Schule von Granada nennt, geb. zu Granada durch seinen Vater Mig: C., we telt war, den ersten Unterricht und bildete sich dann zu Sevilla unter Pacheco und später unter Juan del Castillo oder Herrera weiter aus. Er erwarb sich verhaften ließ. Er ward auf die Folter gebracht; indes ertrug er standhaft die Martern, ohne sich schuldig zu bekennen. Der König nahm ihn daher wieder in seine Gunst auf und ernannte ihn, da er Priester geworden war, zum Racionero Residenten) von Granada, wo er 5. Okt. 1667 starb. Seine Gemälde zeichnen /½½5 Grazie und Anmut des Kolorits aus. Die ehrzahl seiner Werke t bel u Granada, ferner zu Sevilla und im Museo de e in Madrid. Noch bedeutender sind seine Franciscus in der Kat edrale von Toledo Daalem ragt, ein ergreifendes Werk von ebenso hochidealem fbrung als packendem Realismus der Ausrung. Cauon (Alfred von), Historienmaler, mit seinem eigentlichen Namen Straschiripka, geb. 13. März 1829 in Wien, besuchte dort das Gymnasium und die Akademie der bildenden Künste. An letzterer verblieb er jedoch nur einige W ging dann zu Waldmüller mußte aber auch von dieser Schule schon in fün Monaten scheiden. 1847 trat er in die rmee, aus er 1854 als Lieutenant austrat. Nun widmete sich C. eifrigst dem unterbrochenen künstlerischen Studium, betrieb dasselbe aber ganz autodidaktisch. Nur Rahl übte eine besondere Anziehungskraft auf ihn aus. Zum ersten mal brachte er 1858 ein größeres Werk in die a reprohun das Fis ischen Garten in Wien besorgte, erkrankte auf der heimfahrt in Karlsruhe und wählte dann diesen arls I., für den He og von Coburg. J. 1869 ö tuttgart und entfaltete auch ier eine e Thätigkeit. Es entstanden: Die bwenjagd. e Waffenhändler, Die . iuferin, Die Bajadere. Auf der wiener Weltaussind unter K aufzusuchen. stellung 1873 erregte sein in drei Monaten gemaltes großes Bild: Die Loge St. Johannis, eine etwas unklare Symbolik der religiösen Handerkeit, durch seine stilistischen und technischen Vor züge Aufsehen. C. siedelte dann nach Wien über, wo er eifrig beschäftigt ist. Zahlreiche Porträts, agdstücke, wie die einem Akelter radiert von laus), gingen aus seinem Atelier hervor. Zur Silbernen Hochzeit des österr. Kaiserpaares malte C. im Auftrage der kaiserl. Kinder einen großen Votivaltar, bei welchem der berühmte Ildefonso-Altar seines Lieblingsmeisters Rubens sichtlich als Muster diente. Außerdem sind es auch die Venetianer, welche C. imitiert, besonders Tintoretto und Tizian, welchem letztern er besonders in seinen feinen, geistreichen Frauenporträts sich nähert. C. versteht mit einer heute seltenen Kraft der Zeichnung und Charakteristik zu wirken; sein Kolorit tief und sehr vornehm. Dank seiner philos., grübelnden Naturanlage weiß er zu vergeistigen und zu idealisieren, wobei allerdings zuweilen Übertriebenes und Gesuchtes zu Tage tritt. C. hat große Reisen nach Italien, Spanien und Frankreich, sowie in den Osten unternommen. Oanönes, s. Apostolische Konstitutionen und Kanones. Oanonici, s. Kanoniker.