Carrieère (frz.), eine Bahn für Laufende, Reitende oder Fahrende; die öffentliche Laufbahn. C. machen, schnell zu höhern Stellungen gelangen. Carrière heißt in der Reitkunst die schnellste Gangart des Pferdes. Sie ist eine verschiedene bei dem Renn⸗ und dem Campagnepferde, da der Reiterdienst nicht viele hundert Schritte zum mühsamen Einfangen gestattet, vielmehr die Haltung des Pferdes immer noch eine solche Versammlung bewahren muß, daß die Wirkung der Parade auf die Hinterhand bald hergestellt ist. Die Geschwindigkeit in der C. hängt von der Weite des Sprunges und der Schnelligkeit ab, mit der die einzelnen Sprünge aufeinanderfolgen. Man geht zur C. am zweckmäßigsten aus dem mählihen Galopp über, weil bei einem solchen allmählichen Übergange das Pferd besser in Haltung bleibt, fällt auch zum Parieren erst wieder in den Galopp zurück, weil zu jähe Paraden gleich nachteilig für die unt ind. der Gliedmaßen und die Dressur überhaupt sind. Die Hülfen für ein in der Bewegung befindliches Pferd zur C. bestehen in einem Druck des Schenkels oder Sporns und . em Nachgeben, aber nicht Loslassen der 50 Während des Laufs dürfen weder Schenkel noch Zügel gebraucht werden.