FeedDampfwagen
VerkehrBrockhaus 1882

Dampfwagen, s. Lokomotive. Dampfwaschmaschine (frz. machine à laver à la vapeur, engl. steam-washing-machine), eine eine Seereise nach Labrador. Er nahm dann als gemeiner Soldat 1673 in Indien Dienste, wurde aber verwundet und in das Hospital nach Greenwich gebracht. Wieder genesen, erhielt er 1674 eine Anstellung als Plantagenaufseher in Jamaica. Aber schon nach sechs Monaten schiffte er sich aufs Geratewohl ein und traf zu Kingstown ein Fahrzeug, welches ihn mit nach der Bai von Campeche nahm. Dort lebte D. drei Jahre als Handarbeiter und Packknecht, bis er 1678 nach London zurückkam. Im Begriffe, nach Campeche zurückzukehren, siel er in der Negril-Bai unfern Jamaica in die Hände der Flibustier, welchen er sich unter der Bedingung eines Anteils an der Beute zugesellte. In ihrer Gesellschaft zog er über die Landenge von Panama und wohnte den Raubzügen bei, welche die Flotte der Flibustier, zum Teil mit schlechtem Erfolge, gegen die Küstenorte Perus unternahm. Nachher trennte er sich von denselben, trat am Merikanischen Meerbusen mit andern Flibustiern in Verbindung und segelte 1683 mit einem Kapitän Cook nach der Guinegküste, dann um das Kap Hoorn nach der Insel Juan Fernandez, den Galapagos-Inseln und nach der Küste von Mexiko. Später nahm er bei Guayaquil einige reichbeladene Sklavenschiffe und eroberte zu Anfang 1684 an der Panama-Bai mehrere Städte. Darauf segelte er mit einem andern Kapitän nach Ostindien, Mindanao und Manila, machte später auf chines. Küstenfahrer Jagd und entdeckte bei dieser Gelegenheit manche Inseln. Der Verwilderung seiner Genossen längst müde, glaubte er unweit der Nikobaren seine Flucht auf einem lecken Boote bewerkstelligen zu können, wurde aber verschlagen und halbtot an die Küste Sumatras geworfen. Nach der Herstellung seiner Kräfte trat er als Kanonier in holländ. Dienste, desertierte und begann abentenernd in Südasien herumzuziehen, trat dann in engl. Dienste, besuchte Madras, Benkulen, Tonking, Malakka und schiffte sich endlich heimlich nach England ein, wo er 1691 ankam. Die Beschreibung seiner fast unglaublichen Abenteuer in der New voyage round the worldo (3 Bde., Lond. 1697—1707, mit Kupfern; deutsch von Kind, 4 Bde., Lpz. 1783) erregte ungemeines Aufsehen. Dem Grafen von Orford, Lord der Admiralität, vorgestellt, wurde er nun beauftragt, eine Entdeckungsreise nach Australien zu machen. Am 26. Jan. 1699 segelte er aus den Dünen ab. Er berührte den Australkontinent zuerst an der steilen Küste von Cendrachtsland, segelte von da nach Timor und entdeckte, in östlicher Richtung 1700., Meudtiannien. dem 16. Febr. und 25. April 1700, Neubritannien, die nach ihm genannte 89 km breite Dampierstraße und eine Menge kleiner Inseln und Häfen, namentlich die bis 1500 m hohen Dampierinseln an der Nordwestküste Neuguineas und den Dampierarchipel an der Küste Australiens, 1699. Man verdankt ihm die erste Kenntnis jener sehr arstun um teere und manche von vielem Scharfsinn und guter Wrlche Beichapem zeugende Nachrichten über die natürliche Beschaffenheit der genannten Länder und die Luftströmungen. (Vgl. seinen Traité des ventsv.) Auf der Rückkehr nach Europa erlitt er bei der Insel Ascension Schiffbruch und kam 1701 nach London. D. unternahm, nachdem er 1705 ein Schiff in der Südsee befehligte, 1708—11 wieder als gewöhnlicher Steuermann Reisen und begleitete Woodes Roger auf seiner Reise um die Erde. Sein Todesjahr ist unbekannt. Eine von R. Brown aufgestellte n Infeln, die d. Dampiera, sowie die genannten Inseln, die Dampierstraße und die Halbinsel Dampiersland erhalten sein Andenken. Dampiéra nannte Robert Brown zu Ehren des kühnen engl. Seefahrers William Dampier (s. d.) eine Pflanzengattung aus der Familie der Goodenovieen, deren Arten, gegen 30, sämtlich in Australien vorkommen; es sind kraut-⸗ oder strauchartige Gewächse. Sie haben zwitterige Blüten, deren Kelchröhre mit dem Fruchtknoten verwachsen ist; die Blumenkrone ist röhrenförmig und unregelmäßig fünfteilig, gewöhnlich von rötlicher oder weißer Farbe.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 834Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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