Drehling, soviel wie Kurbel oder Krummzapfen; auch soviel wie Stockgetriebe. (S. unter Verzahnung.) rehorgel, eine kleine tragbare Orgel mit einer Kurbel, welche den nötigen Wind besorgt und zugleich die Töne vermittelst einer bestifteten Walze in Bewegung setzt. Durch die D. ist ein ähnliches Instrument der frühern Zeit, die Drehleier (deutsche Leier oder Bauernleier, ital. Lira tedesca, frz. Vielle), zeitweilig ganz in Vergessenheit geraten, scheint aber neuerdings in der Straßenmusik wieder beliebt zu werden; in London 3. B. hört man jetzt von Italienern schon mehr Drehleiern als D. Die Drehleier ist ein Saiteninstrument und vereinigt als solches Streichinstrumente und Klavier; statt der Walze, wie bei der Orgel, setzt die Kurbel bei dieser Leier ein Rad in Bewegung.