Dschulameck (Dschulamerg), ursprünglich im Armenischen Dschelamath, bei den Kurden abgekürzt Dschemar, Ort im türk. Kurdistan, im obern Thale des Großen Zab, nahe rechts am Flusse und am Fuße eines 1715 m hohen Felsen, auf wel⸗ —1 das Schloß steht, etwa 200 Em im NNO. von ossul. D. ist der Hauptort im Bezirke des wilden kurdischen Stammes der Halkiari, mitten in dem rauhen Lande der Chaldäer oder Chaldani, der Nestorianersekte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 596Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei