Echavarria (José Ignacio, Marques de Fuentesiel), span. General und Kriegsminister, diente in der königl. Leibgarde und im Generalstabe, zeichnete sich in den Kämpfen gegen die Karlisten wiederholt aus und wurde 1868 Generallieutenant. In den 1873—76 befehligte E. ein Korps und trug we Wans zur Unterwerfung der baskischen Provinzen und zur Beendigung des Karlistenaufstandes bei. antsati nahm er wesentlichen Teil an der Reorganisation des Heeres und wurde 9. Dez. 1879 im Kabinett von Canovas de Castillo Kriegsminister. Am 8. Febr. 1881 trat E. mit den ubrigen Mitgliedern des Kabinetts zurück. ohéanoe (frz.), Verfallzeit eines Wechsels. chec (frz., (Schacho), en échec halten, den Feind so beschäftigen, daß er verhindert wird, anderswo einzugreifen; einen Echec erleiden, soviel wie eine Niederlage erleiden. eingeteilte, das Verhältnis zur wirklichen Größe anzeigende Maßstab bei Kartenzeichnungen u. s. w.; in der Mehrzahl versteht man darunter auch Stalätze, Seestädte, besonders in der Levante. chelles (Les), Dorf mit 736 E. im franz. Depart. Savoyen, liegt 380 m über dem Meere am rechten Ufer des Rhönezuflusses Guiers:vif, der sich 1km unterhalb E. mit dem Guiers-mort verbindet, in einem tiefen, von den Bergen der Grande-Chartreuse, den südlichsten der Dent-du-Chat (Mont Grelle 1426 m) und den waldigen Höhenzuügen des Grand-Cossert umschlossenen Thalkessel, welchen der Guiers durch die malerische Felsenschlucht Porte de Chaille verläßt. Der Ort trägt seinen Namen von der schwierigen, ehedem nur mittels Leitern zu bewerkstelligenden Passage über die Felsmauer, welche auf dieser Seite Savoyen verschließt. Herzog Karl Emanuel von Savoyen ließ hier zur Vermeidung des alten Felssteiges L'eEchaillon die Felsen 30 metief und in einer Länge von 2 km durchhauen und eine Straße anlegen, die aber außer Gebrauch kam, seitdem die Napoleonische Straße, 1815 von der den 0 Regierung vollendet, die Felsmauer mit dem 308 melangen, m breiten und ebenso hohen Tunnel La Grotter 617m über dem Meere) durchsetzt und eine bequemere Passage bietet. Von der «Grottev steigt die Straße durch Wald und Fels zu dem Joche von Jean de Couz (622 m) r und 250 ich an dem 50 m hohen Wasserfall von St.⸗Thibaud de 7 vorbei der Hiere entlang nach Chambery E3 Em). Die Lage an der Grenze von Savoyen und Frankreich (Depart. Isere) und an der Hauptstraße von Lyon nach Chambery und Turin verlieh früher dem Orte roße militärische Bedeutung, die jedoch durch die Annexion Savoyens an Frankreich und die Eröffnung der Mont-Cenisbahn Lyon-Chambery-Turin und der Linie Grenoble-Montmelian wesentlich verringert worden ist. 4