FeedFalkenberge oder Fischbacher Berge
ErdkundeBrockhaus 1882

Falkenberge oder Fischbacher Berge, zwei nebeneinander aufstrebende granitische Bergkegel, nördlich vom Riesengebirge, bei dem großen Dorfe Aueis 51 in Schlesien, Regierungsbezirk Liegnitz, kreis Hirschberg. Der nördlichere, der 667 m hohe Forstberg, ist unersteiglich; der südl. 669 m Faltenberg dagegen trug einst die 1458 zerstörte Burg F. und kam 1822 in den Besitz des Prinzen Wilhelm von Preußen, des Onkels des Kaisers Wilhelm, welcher einen Fußsteig bis zur Spitze anlegen ließ, die ringsum steil abfällt und in deren Mitte seit 1832 ein kolossales eisernes Kreuz steht mit der Inschrift: „Des Kreuzes Segen über Wilhelm, die Seinen und das ganze Thal. v

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 542Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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