Feedabstoßen
BaukunstBau-Lexikon 1881

abstoßen, 1. (Gieß.) die Nase abst., das überflüssig angesetzte Metall von der Form abschlagen; s. Art. Nase. — 2. (Tischl. u. Zimm.) im weiteren Sinn, frz. G4egrossir, engl. to rough-plane, to plane-off, s. v. w. oberflächlich abhobeln; vgl. auch abschroppen; im engeren Sinn, frz. délarder, écorner, engl. to chamfer, to lighten down, . v. w. mit dem Hobel ein klein wenig abfasen, die scharfe Kante weghobeln, auch bes. für absäumen, auf der schmalen Kante abhobeln gebraucht; s. säumen. — 3. (Steinm.) . v. w. abfasen, abkanten; s. d. Art. — 4. eine Wand oder Decke a., s. v. w. sie mit der eisernen Kratze abkratzen: s. abreiben. Ahstreich, m., Mindergebot; manche Bauherren glauben klug zu handeln, wenn sie den Bau an Mindestfordernde verdingen; aber sie werden auf diese Weise nur selten gute Arbeit bekommen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 26Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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