Baustil, Baustyl, m., franz. style m. architectonique, engl. style ofarchitecture, lat. genus oder ratio architecturae. Eine kurze Definition des Begriffs ist bereits unter dem Art. Architektur (s. d.) entwickelt, wo er als der Organismus bezeichnet wurde, den eine Gruppe gleichartig belebter Kunstwerke in sich trägt und dessen Einzelformen also durch Gleichmäßigkeit der Technik u. Einheit der Religion, der Sitten etc. harmonisch entstanden sind. Statt dessen könnte man auch sagen: der Baustil ist die einer gewissen Zeit, einem ganzen Volk oder einzelnen Meistern eigenthümliche Weise, die Regeln für die Schönheit der Gebäude (vergl. d. Art. Aesthetik) aufzufassen und das Bauwerk dieser Auffassung gemäß so herzustellen, daß es als Kunstwerk erscheint, d. h. künstlerischen Genuß gewährt. Unter Anlehnung an den Ausspruch Rumohrs kann man die Definition so fassen: Baustil ist das zur Gewohnheit gediehene sich Fügen in die inneren Forderungen des Stoffes, in die von Religion, Sitte, Lebensweise und Standpunkt der Technik gegebenen Bedingungen für die Schönheit der Gebäude etc. E. Förster in seiner Vorschule der Kunstgeschichte will, auf den Ursprung des Wortes Stil aus dem stylus, Griffel, fußend, den Begriff Stil als„Kürze des Ausdrucks“ übersetzen, weil man sich im Schreiben sbibliothek Heidelberg DFC kürzer fasse als im Reden. Demnach wäre eine stilisirte Form in der Kunst eine auf den einfachsten Ausdruck gebrachte Bezeichnung des Gegenstandes, und man könnte daher von einem Kunstwerk wohl sagen: „es hat Stil“, könnte auch von einem romanischen, griechischen Stil etc. sprechen, auch von mehr oder minder strengem Stil, aber nicht von einem reichen Stil, auch nicht von naturalistischem od. idealistischem Stil; man sprichtaber doch auch bei Schriftwerken von einem weitläufigen Stil etc. Es dürfte daher diese Auslegung des Wortes Stil etwas einseitig sein. Sowie wir in Bezug auf schriftstellerische Thätigkeit das Wort Stil durch „charakteristische Gesamtheit der Ausdrucksweise“ wiedergeben würden, so auch in der Kunst. Viel eher würden wir uns dem Ausspruch Dr. F. T. Vischers anschließen, der unter Stil die Technik als habituellen Ausdruck der Gewalt des Genies, oder das Ideale, wie es in der technischen Gewöhnung erscheint, versteht, so doch, daß er, von Volk an Volk mitgetheilt und von der vorbereiteten entsprechenden Stimmung aufgenommen, als Ausdruck des Geistes einer Völkergruppe od. auch aller Völker auf einer bestimmten geschichtlichen Stufe der Weltanschauung auftritt, in dem sich die verschiedenen Gestaltungen des Ideals in stehende technische Formen verkörpern und als historische Momente Geltung erlangen. Da nun gerade in der Baukunst die Phantasie des Einzelnen, unmittelbarer u. unwillkürlicher als in anderen Künsten, von der allgemeinen Phantasie durchdrungen ist, daher diese Kunst als ein besonders mächtiger Ausdruck des Gesamtwillens inneren u. äußeren Nationallebens erscheint, so wird der Stil in der Baukunst sich unbewußt als monumentaler symbolischer Ausdruck nationaler Weltanschauung in zeitgemäß technisch durchgebildeten Formen gestalten, die Ahnung ursprünglichen Wirkens der bauenden Weltkraft aussprechen, wie solche den Völkern in einem ihrer eigenen geschichtlichen Lebensform entsprechenden Bild vorschwebt, dabei immer auf dem jedesmaligenStandpunkt der Technik, als einzigem Werkzeug der Ermöglichung ihrer Formen, und auf dem vorliegenden Vedürfnis, als bedingendem Moment für diese Formen, fußend. Erst mußte das Bedürfnis befriedigt sein, ehe man sich einen Genuß zu verschaffen suchte; daher war auch das Handwerk eher da als die Kunst, wie überall, so auch im Baufach. Das Handwerk sucht und findet sein höchstes Ziel in vollkommener Zweckmäßigkeit seiner Leistungen; die Kunst hingegen in der Anwendung von Formen, welche die erreichte Befriedigung des Bedürfnisses ausdrücken, daneben aber die im Volksgefühl unbewußt schlummernde Idee von Schönheit und Erhabenheit auf eigenthümliche Weise verkörpern. Thun nun beide, Handwerk u. Kunst, ihre Schuldigkeit vollständig und mit gehöriger Rücksichtnahme auf die gegenseitigen Anforderungen, so werden sich die dadurch entstehenden Formen zu einem System gestalten, welches so lange Geltung behält, als Bedürfnis, Charakter, Weltanschauung u technisches Können des betreffenden Volkes nicht wesentliche Veränderungen erfahren. Das Bauwerk wird organisch durchgebildet erscheinen: es wird Stil haben. Die Bildung der Bie ist demnach, wie man leicht einsieht, unzertrennlich von dem Bildungsgang der Völker; die die Kultur tragenden Völker sind die stilangebenden. Die Geschichte der Baustile ist daher unzertrennlich von der Kulturgeschichte. Der B.eines Volkes, das sich in seiner Kultur abschließt, wird jedenfalls vereinzelt dastehen. Die B.e von Völkern, die mit einander verkehrten, von einander Kulturelemente annahmen, werden in den Formen ebenfalls Verwandtschaft verrathen; und wo die Kulturgeschichte der Völker eine zusammenhängende Reihe bildet, werden auch die Stile in unzerreißbarer Reihesich aus einander entwickeln. Demnach theilen wir die Stile in fünf große Gruppen: A. Vorstufen, B. Baustile der Völker mit in sich abgeschlossener Kultur, C. Baustile der Völker, bei denen sich die Kultur theilweise fortpflanzte, D. Baustile der Völker mit direkt vererbter Kultur, E. Baustile mit bewußtem Rückgang auf frühere Kulturstufen. Wir weichen dabei allerdings von den gewöhnlichen Eintheilungsmethoden in vorklassisch antike, klassisch antike, altchristliche, mittelalterliche etc., od. in heidnische, mahommedanische u. christliche etc. ab, aber wir glauben den Zusammenhang der Baukunst mit der allgemeinen Kultur nur auf diese Weise richtig gewürdigt. Wohl unterscheiden muß man zwischen B.u. Bauweise; unter Bauweise nämlich versteht man die provinzielle Abzweigung eines Stils, wenn sie sich zu einem Ganzen abrundet, ohne sich deshalb ganz vom Mutterstil loszutrennen; auch diese Gestaltungen sind in der Regel in der Kulturgeschichte durch nationale Verwandtschaft der betreffenden Völker etc. begründet. Noch könnte man die Stile nach ihrem ästhetischen Werth eintheilen; dies ist aber zu sehr Sache des Einzelgeschmacks, als daß darüber sich Sätze aufstellen ließen; oder nach dem Grad von Ausbildung, den sie haben erreichen können, indem viele von ihnen durch gewaltige historische Ereignisse in ihrer Entwickelung gestört wurden; das führt aber zu sehr in die Spezialgeschichte der Völker hinein. Eexs giebt primäre oder Orginalstile und sekundäre oder kopirte Stile. Es hat zwar fast jeder B., namentlich bei fortgepflanzter Kultur, einzelnes Sekundäre in sich, weil eben Fortpflanzung stattfindet; sobald sich aber der Stil ganz dem neuen Kulturzustand anschmiegt und nur Einzelnes von dem früheren beibehält, müssen wir ihn trotzdem für primär erklären. Am besten und übersichtlichsten wird sich das Gesagte in folgender Tabelle darstellen, welche blos als kurzes Resums zu betrachten ist, indem die einzelnen Stile in besonderen Artikeln behandelt werden: A. Vorstufen. J. Erstliugsversuche; dahin gehören: 1. Höhlenbauten und zwar: a) Felsenhöhlen, in Habesch, Bulgarien u. im nordwestlichen Europa nachgewiesen; b) Erdhöhlen, 3. B. zu Guadix in Spanien; c) Erdlöcher ohne und mit Dach aus Erde, bei Lappländern und Grönländern; d) Schneehütten, bei den Eskimo's. 2. Zweighütten: a) einseitige Dächer bei den Mschibo's in Westafrika u. den Puri's in Südamerika; b) halbkreisförmig stehende Schirme, auf Vandiemensland; e) zweiseitiges Dach aus Blättern etc., bei den Eingeborenen Neuhollands, den Tschippewäern u. anderen nordamerikanischen Jägerstämmen. 3. Zelte: a) biegsame Stangen mit Häuten überdeckt, bei den Charruas u. Mbayas in den nordamerikanischen Steppen; b) mit geflochtenen Matten überdeckt, bei den Hottentotten; e) kegelförmiges Gerüst aus Riesengrasstengeln mit gegerbten Fellen, bei den Pechuanchen in den Anden; e) ähnliches Gestell, aber mit Rindenstücken belegt, bei einigen Indianerstämmen Nordamerika's. II. Anfänge einer Systematisirung der Bauformen: 1. Zweighütten: a) Satteldach mit Giebelwänden, bei den I-pahs auf Neuseeland; b) polygones und kreisförmiges Strohdach ohne Wände, bei den Goldis in den sibirischen Steppen. 2. Zelte: a) gerade Stangen mit Bedeckung von Gewebe und Filz und mit Fischblasenfenstern, bei den Kirgisen; b) Gittergerüst bei den nomadisirenden Kurden, Kalmücken etc.; 6) vervollkommnete Zelte der Araber, Berber, Kabylen etc., sowie der Berglappen, Ostjäken, Tungusen re. 3. Festere Hütten: a) die Zweighütten einiger Stämme der Goldis und der I-pahs, die Nhumbos der Marori an der Ostküste Afrika's, die Hütten der Germanen, Gallier etc. gehören hierher: b) runde Hütte aus Thonwänden mit Kegeldach bei den Batta u. Sonrhainegern in Mittelafrika; c) vierseitige Hütte mit flachem Dach, bei den Sonrhainegern. 4. Umhegung der Hüttengruppen durch Thonmauern od. Gitterzäune, u. Beginn der architektonischen jothek Heidelberg C Verzierung durch regelmäßig vertheilte Vorsprünge im Mußgogebiet u. bei den Betschuanen, in Madagaskar u. 5. Pfahlbauten: a) Pfahlgerüste neben den Hütten bei den Senegalnegern; b) Zelthütten auf Pfählen, auf den Luisiaden, auf Tahiti und Luzon, sowie in den Sümpfen der österreichischen Militärgrenze. Erste Niederlassungen der Venetianer; e) Pfahlbaudörfer bei den Oratern am Euphrat, am Tsadsee in Centralafrika, bei den Papuas in Neuguinea, bei den Telok-Leantju in der Humboldtsbai u. in Venezuela bei Maracaibo — von untergegangenen Völkerschaften her in den Schweizerséen, imfrüheren Elstersee bei Leipzig; auf dieselbe Stufe gehören die Unterbauten römischer und byzantischer Bauten in Venedig. Näheres s. im Art. Pfahlbau. 6. Erste Anfänge von Stätten für Gottesverehrung, Begräbnisstätten u. anderen öffentl. Bauten :a) gefundene Felsblöcke, heilige Bäume, Pfahlpäre mit Strohmännern, bei amerikanischen Jägerstämmen; p) Pfähle ins Quadrat und Polygon gestellt; o) offene Schuppen zu Berathung u. gottesdienstlichen Handlungen; d) Legung von Malsteinen, Steinkreisen etc., bei noch jetzt bestehenden halbwilden Völkern u. bei untergegangenen nachgewiesen. III. Anfänge der Baukunst. Diese zeigen sich in: 1. Zusammenlehnung zweier Steine zu Portalen, in Kleinasien, im südlichen Rußland, in den Nilgherries von Circassien. 2. Wachtthurm u. Tempel mit geböschten Mauern, bei den Sonrhai's, in Kuka, Timbuktu, an den ältesten Bauten Peru's etc. 3. Aufhäufung künstlicher Hügel: a) unregelmäßig u. ohne Umhegung, in Nordeuropa, Nordamerika, auf den Inseln des Griechischen Archipels; dahin gehören die Malhügel des Alarich u. Childerich, des Darius etc.; b) Hübelgräber, rund im Grundrißu. Querschnitt, bei den Mußgonegern, bei den ältesten Buddhisten in Centralasien, die Dämonengräber an der Grenze v. Sibirien, Grabhügel in Dänemark aus der Stein⸗ u. Bronzezeit, die Galgals in der Bretagne, die barrovrs und carns in England; e) Kegelgräber mit Steinumgrenzung des Fußes, in Kleinasien, Italien und den Vereinigten Staaten Nordamerika's; d) desglemit Grabkammern, an denselben Orten; e) desgl. mit einem Kreis großer Felsblöcke, mit Wall und Graben; die sogen. druidischen Hügel in England, und ähnliche auf den Inseln des Mittelmeeres; f) Stufenhügel, bei St. Louis und Point-Creek in den Vereinigten Staaten Amerika's und auf den Osterinseln; die Morais auf Otahaiti sind mit Zaun-oder Steinreihen umgeben. 4. Aufrichtung von Steinen; a) Steinpfeiler, Peulvens, Menhirs, Bautasteine der Kelten u. Skandinavier, Vorläufer der Obelisken; b) Wägsteine, Rucksteine derselben Völker; e) Portale in etwas ausgebildeterer Form wie sub 1, aus 3 Steinen bestehend, am Dschebel Mssid bei Tripolis, im südlichen Rußland, an der Südküste Arabiens, in den Nilgherries in Circassien, Portugal, der Bretagneetc. s.d. Art. Antas; d) Tafelsteine, Dolmen, Lechs, Hünenbetten; e) Steinkästen, Kistven; f) bedeckte Gänge; g) Steinreihen; h) Steinkreise, Cromlechs, Stonehenges, in Europa an allen Wohnsitzen der Kelten, aber auch in Ostindien, auf den Südseeinseln u. in Libyen; i) Steingehege mit Gliederung in Gemächer auf Gozzo und Malta, in Algerien etc., vermuthlich libyschen Ursprungs; k) ausgebildete Steinkammern mit Vorhof, auf Sardinien. 5. Uebereinanderschichtung von Steinen: a) Steinwälle und Grenzmauern in Deutschland, Skandinavien, England, Mesopotamien, Amerika etc.; b) Stufenhügel aus unbehauenen Steinen in Peru, Nordamerika, England, Norwegen; c) mörtellose Mauern der Jazygen u. anderer Ureinwohner Italiens, auch in Hellas und Kleinasien vorkommend, in Peru etc.; d) Kegelthürme mit Steinkreisen, die Talayots und Nurhags auf den Balearen, auf Sardinien, die Piktenthürme auf den Shetlandsinseln. 6. Aufrichtung etc. bearbeiteter Steine: a) Monolithe einzeln; b) dgl. in Gruppen u. Reihen, in Frankreich, Norwegen, Bolivia etc.; e) kyklopische Mauern, bei denselben Völkern wie 56; d) Ausarbeitung von Zellen in Felsblöcken, auf den Balearen, in Bolivia, Abessinien; e) geglättete Felswände mit Verzierungen und Inschriften, in den Rocky-Mountains u. Anden, am Heidenfelsen bei Dürkheim, in Skandinavien, am Kongo in Afrika; k) Riesenstühle aus Felsblöcken gearbeitet, auf dem Guriahgebirge in Afrika, in Nordamerika, Asien, bei Dürkheim, in Kärnten etc.; g) Anfünge von Ornamentik, vermuthlich zuerst von Thon und Holz, z. B. bei den Pfahlbauten Mitteleuropa's, der Humboldtsbai etc. B. Baustile der Völkergruppen mit in sich abgeschlossener Kultur. Darunter gehört theils so mancher noch nicht vollständig erforschte Stil, theils manche nicht vollständig zum Stil herangereifte Gruppe von Bauformen. Vielleicht führen noch Forschungen dahin, auch unter diesen Stilen einen Zusammenhang darzuthun; bis jetzt stehen sie vereinzelt da, und wo sich Verwandtschaften zeigen oder zu zeigen scheinen, sind noch solche Lücken in der Geschichte der Völker, daß die Ursachen dieser Erscheinungen noch nicht ermittelt sind. Die betr. Gruppen sind folgende: 1. Die Bauwerke der Ureinwohner von Nordamerika; was wir von ihnen wissen, s. unt. d. Art. nordamerikanische Bauwerke. 2. Die Gruppe von Bauwerken in Mittelamerika zerfällt in drei Unterabtheilungen, die theilweis in kulturhistorischem Zusammenhang aus einander folgen: a) olmekische Bauwerke; b) toltekische Bauwerke; e) aztekische Bauwerke; s. d. betr. Art. 3. Der peruanische B.; s. peruanisch. 4. Die brasilianischen Bauten sind noch so wenig bekannt, daß betr. derselben bis jetzt noch keine Meinung sich hat bilden können, ob ihre Formen einen Stil bilden bder nicht. II. Ostastatische Baugruppen. 1. Chinesisch-japanische Gruppe: a) der chinesische Stil; s. d. Art. chinesisch; b) der japanische Stil, vielleicht zum Theil aus dem chinesischen hervorgegangen. ö 2. Malayische Gruppe: a) malayischer Stil; b) siamesische Bauweise; e) birmanische Bauweise; dieseGruppe ist von Ostindien aus vielfach beeinflußt worden. O. Baustile derjenigen Völker, bei denen sich die Kultur theilweis fortpflanzt. IJ. Aegyytischer Baustil, vollständig ausgebildet, primär, mit der Abzweigung der äthiopischen Kunst. II. Chaldäische Gruppe. 1. Aeltere babylonische Bauweise. 2. Darauf fußend: Assyrischer Baustil, wahrscheinlich vollständig ausgebildet, primär, mit einigen „wenigen ägyptischen Anklängen u. theilweiser Verwandtschaft mit dem ostindischen Stil; von den Babyloniern im zweiten babylonischen Reich weiter fortgebildet, so daß von einem babylonischen B. eigentlich nicht die Rede sein kann; s. d. Art. assyrisch und babylonisch. 3. Medischer Stil, aus assyrischen Elementen selbsteständig nationell entwickelt, also doch unter die primären 1 zu rechnen, jedoch nicht vollständig ausgebildet, weil vom ⸗pyersischen verdrängt. 4. Der persische Stil, Fortbildung des medischen e mit einigen indischen und ägyptischen Anklängen, aber ⸗nationell selbständig entwickelt. III. Indischer Baustil, vollständig in langer histori⸗ „scher Entwickelungsfolge und vielen provinziellen Ab⸗ ⸗zweigungen ausgebildet, primär, hat auch Einwirkung ⸗auf chinesische und japanische sowie auf malayische etc. „ Baukunst gehabt; s. d. Art. buddhaistisch, indisch, javanisch, — dschainistisch, malayisch, siamesisch und ostindische Bauten. IV. Westasiatische Gruppe: 1. Kanaanische Kunst; a) phönikischer Stil, aus persischen und ägyptischen Elementen entstanden u. nationell entwickelt; b) israelitische