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BaukunstBau-Lexikon 1881

Beischale, Schale, Schwarte, k., Balkenschlotte, k., Endbret, n., Orkdiele, f., Doße, Klappe, k., Abtrennig, u., frz. flache, f.5 dosse, f., dosse-fslache, planche flacheuse, engl. outside-plank, slab, flitch, flaw-piece (Zimm.); so heißen die zu beiden Seiten eines Balkens abgeschnittenen Breter, welche auf der einen Seite die Schale od. Rinde des Stammes zur Oberfläche haben. Beischlag, 1. frz. estrade, f., perron, m., engl. footpath, s. v. w. Austritt u. Flötzen vor dem Hause, auch blos Steinbank vor der Thür, bes. aber, nach Rabeet genannt, ein terrassenartig als Bürgersteig fortlaufender Vorbau vor dem Kellergeschoß oder niedrigen Erdgeschoß der Privathäuser in vielen schweizerischen, hochbayerischen, sächsischen, thüringischen, böhmischen, norddeutschen u. niederländischen Städten, s. Fig. 501; bes. wenn die Straße auf einer Thalsohle sich hinzieht, wobei dann vor jeder Hausthür Blumentische, Ruhebänke re. stehen; doch kommt eine ganz ähnliche Einrichtung auch in Nordafrika vor, s. Fig. 502. — 2. Niedriges Nebengebäude. — 3. (Forstw.) s. v. w. Nebenschlag.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 327Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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